Die aktuelle Studie „Sicherheit im Eigenheim“1 im Auftrag der KABA GmbH bestätigt, die ÖsterreicherInnen fühlen sich mehrheitlich sehr sicher in ihrem Heim. Dabei werden vor allem eine solide Eingangstüre, Sicherheitsschlösser und eine Außenbeleuchtung als positiv für das Sicherheitsempfinden bewertet. Vorbildlich erweisen sich Herr und Frau Österreicher in Bezug auf ein konsequentes Verhalten im Alltag, so werden Türen beim Verlassen des Heims zuverlässig versperrt. Optimierungspotential zeigt die Studie ebenso auf: Jeder Dritte gibt an, dass er sich mit dem Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden nie beschäftigt, ein Modernisierungsbedarf bei der Ausstattung wäre bei mehr als 40 Prozent der Eigenheime gegeben.
Das Marktforschungsinstitut marketmind hat im Auftrag der KABA GmbH das Sicherheitsempfinden sowie die Verhaltensweisen und Maßnahmen der ÖsterreicherInnen erhoben. Die Studie zeigt, dass in Österreich die Mehrheit der Bevölkerung (61,1 Prozent) sich in ihrem Heim wohlfühlt, lediglich rund elf Prozent der Befragten fühlen sich in ihrer Wohnung oder ihrem Haus nur mäßig sicher. „Das zentrale Ergebnis der Studie ist sehr positiv, es ist wichtig, dass die ÖsterreicherInnen sich in ihrem Zuhause sicher fühlen, so Thilo Deutsch, Geschäftsführer der KABA GmbH, einem der führenden Anbieter der Sicherheitsindustrie. Und ergänzt: „Sicherheit ist eng mit Wohlbefinden und Komfort verbunden, Sicherheitslösungen für das Eigenheim müssen diesen Anforderungen insbesondere entsprechen.“
Mechanische Lösungen werden bevorzugt Für Herrn und Frau Österreicher sind solide Eingangstüren (83 Prozent) und Sicherheitsschlösser (76 Prozent) das Mittel der Wahl für die Sicherung ihres Zuhauses. Über Alarmanlagen verfügen lediglich 13 Prozent der Haushalte, diese kommen in Eigenheimen, die bereits von Einbrüchen betroffenen waren, überdurchschnittlich als Sicherungsmaßnahme (25,1 Prozent) zum Einsatz. „Alarmanlagen werden deutlich weniger eingesetzt, mechanische Sicherheitslösungen erweisen sich in der Praxis oftmals als für den Benützer optimalere Lösung“, kommentiert Hofrat Dr. Jedelsky von der Kriminalpolizeiliche Beratung Wien das Studienergebnis. „Ein verschlossenes Sicherheitsschloss erhöht die Sicherheit nicht nur für das Eigentum sondern auch für die Bewohner – bei optimaler Bewegungsfreiheit im Haus oder der Wohnung. Das Abschließen von Schlössern wird zudem von Kind an erlernt.“ Die Studie zeigt, dass vorhandene Alarmanlagen nur von jedem Zweiten beim Verlassen des Hauses immer aktiviert (52,4 Prozent) werden.
Bewusstseinsbildung und Prävention optimieren Ein hohes Sicherheitsbewusstsein zeigt sich beim eigenen Verhalten in Bezug auf konsequentes Versperren der Eingangstüren und Vorkehrungen im Urlaubsfall. Rund 80 Prozent der Befragten bitten einen Nachbarn oder Bekannten, dass dieser kontrolliert, ob alles in Ordnung ist und den Postkasten leert. Nachholbedarf besteht bei Fenstern (43 Prozent) sowie Garten- bzw. Kellertüren (63,2 Prozent), diese werden deutlich weniger häufig beim Verlassen des Eigenheims verschlossen. Acht von zehn befragten Personen denken, dass die derzeit von ihnen gesetzten Sicherheitsmaßnahmen als Schutz vor Einbruch und Diebstahl ausreichend sind. Dazu tragen für jeden Zweiten eine solide Eingangstüre (55 Prozent), Sicherheitsschlösser (46 Prozent) und oftmals eine entsprechende Außenbeleuchtung (40 Prozent) bei.
Die Beschäftigung mit dem Thema steigt generell mit zunehmendem Alter und ist bei Frauen (67,9 Prozent) grundsätzlich höher als bei Männern (58,5 Prozent). Jeder Vierte unter 29 Jahren befasst sich gar nicht mit dem Thema, während dies nur jeder Dritte bei der Gruppe der 50plus unterlässt. Dies zeigt sich auch bei den Ausgaben: Während nur 31,2 Prozent der unter 30-Jährigen als Gruppe der Hausstandbegründer mehr als € 1.000,- in den letzten zehn Jahren in die Sicherheitsausstattung investiert haben, haben 36,8 Prozent der über 50-Jährigen dies getan.
Regelmäßiger Check-up fehlt Im Schnitt haben die österreichischen Haushalte in den letzten zehn Jahren in etwa € 2.800,- für Sicherheitsmaßnahmen in ihr Heim investiert. Hier ist ein Modernisierungspotential gegeben, da rund jeder Vierte in den letzten 10 Jahren keine Sicherungsausgaben getätigt hat. „Die Produkte und Lösungen für die Eigenheimsicherheit werden kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert, ein regelmäßiger Check sollte im Optimalfall wie bei der regelmäßigen Anpassung der Haushaltsversicherungspolizze erfolgen“, rät Thilo Deutsch. „Vor allem veraltete Produkte erlauben den ‚unsichtbaren Einbruch‘, d.h. für den Geschädigten sind Ersatzansprüche gegenüber seiner Versicherung ähnlich einer Unterdeckung sehr schwer geltend zu machen“, zeigt Deutsch auf. Haushalte, in denen schon einmal eingebrochen bzw. ein Versuch unternommen wurde, haben bereits überdurchschnittlich in Sicherheitsmaßnahmen investiert (ca. € 4.800,-).
Österreichweit berichten 12 Prozent der Befragten, dass in ihren Haushalt bereits einmal eingebrochen wurde oder es zumindest einen sichtbaren Einbruchsversuch gegeben hat. Besonders betroffen sind Haushalte in Wien (24 Prozent) und im Burgenland (18 Prozent) sowie im Vergleich mehr Wohnungen (15,6 Prozent) als Häuser (9,6 Prozent). Entsprechend ist das Sicherheitsempfinden bei Wienern geringer, 22 Prozent gaben an, dass sie sich zu Hause nur mäßig sicher fühlen. Kärnten (93 Prozent) und Vorarlberg (76,2 Prozent) belegen gefolgt von Oberösterreich (62,8 Prozent) die Spitzenplätze beim positiven Sicherheitsempfinden.
Sicherheit und Komfort sind der Trend Zentrale Basis für eine Sicherheitsausstattung sind eine solide Eingangstüre, die mit einem einbruchshemmenden und selbstverriegelnden Schloss und Zylinder ausgestattet ist sowie der Einsatz von hochwertigen Fenstern und Balkontüren mit entsprechendem Einbruchschutz. Beispielsweise ist das patentierte Wendeschlüsselsystem Kaba penta ein äußerst sicheres und leistungsfähiges Schließsystem, das z.B. gegen einen Einbruch mittels der „Rapido-Methode“ (Schlagmethode) effektiv schützt. Bei dieser können Schließzylinder mit einem speziell angefertigten Schlüssel und einem Hammer, ohne Spuren zu hinterlassen, geöffnet werden.
„Zuverlässigkeit, Flexibilität hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse und Komfort stellen im Alltag die wesentlichen Merkmale einer guten Sicherheitsausstattung dar“, erläutert Thilo Deutsch. „Der langfristige Trend im Bereich Eigenheim geht in Richtung elektronischer Lösungen, die derzeit noch nicht alle Anforderungen des täglichen Bedarfs im Eigenheim erfüllen können. Dass man sein Eigenheim mit einer Identifikationskarte – ähnlich wie man diese von Hotels kennt – oder seiner Armbanduhr öffnen kann, ist heute schon realisierbar“, gibt Deutsch einen Ausblick zum Thema. Dies schafft neben einer einfacheren Handhabung des Auf- und Verschließens, im Besonderen für Kinder oder ältere Personen, auch Vorteile beim Verlust einer Karte. Der Tausch des Schließzylinders entfällt, da die Berechtigung der jeweiligen Identifikationskarte gesperrt werden kann.
1 Repräsentative Studie durchgeführt von marketmind im Oktober 2008 unter 500 ÖsterreicherInnen.
KABA GmbH Die KABA GmbH ist Teil der international tätigen KABA Gruppe und zählt mit den Marken KABA und GEGE bei Schließanlagen, Schlössern und automatischen Sicherheitstüren, Zutrittskontrolle sowie Zeitwirtschafts- und Betriebsdatenerfassung zu den führenden Anbietern am heimischen Markt. Das Unternehmen bietet seinen Kunden wegweisende und umfassende Lösungen für Sicherheit, Organisation und Komfort beim Zutritt zu Gebäuden, Räumen und Anlagen sowie bei der Erfassung von Personal- und Betriebsdaten.
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